Neue Davert Depesche+ über Moore

Moore sind besondere Lebensräume mit besonderen Arten. Zudem leisten sie als Wasser- und Kohlenstoff-Speicher einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Daher beschäftigen auch wir uns mit den Mooren im Süden von Münster.

Wir stellen ihre lange Geschichte und ihre einzigartigen Bedingungen vor. Dafür sind unter anderem die Torfmoose verantwortlich, wahre Künstler der Langsamkeit. Der Abbau von Torf war im Münsterland bis in die 60er Jahre ein Thema. Auch darüber haben wir mit dem Förster gesprochen, der das Venner Moor seit über einem Vierteljahrhundert begleitet.

Ein Veranstaltungsprogramm und ein Suchspiel für Kinder runden die aktuelle Davert Depesche+ ab, die im Rahmen des Projektes „Fit für den Klimawandel“ vierteljährlich herausgegeben wird. Die Davert Depesche+ liegt an zahlreichen Stellen im Süden von Münster aus und ist kostenlos. Außerdem kann sie hier heruntergeladen werden (download, 1,3 MB).

Viel Spaß beim Lesen!

Klimapilger besuchen Projekt

17.10.2015

Fast 200 Klimapilger besuchten am Samstag das Projekt „Fit für den Klimawandel“ der NABU-Naturschutzstation Münsterland. Auf Ihrer Etappe von Münster nach Rinkerode machten sie an der Station Rast, um sich über das Projekt zu informieren und sich mit Apfelpunsch aufzuwärmen.

Das Projekt wurde auf dem Pilgerweg als Positivbeispiel, sogenannter „Kraftort“, angesteuert, da es hervorragend zu den Zielen des Klimapilgerweges passt. Ziel ist es, die Wälder im Süden von Münster an den Klimawandel anzupassen und den Klimaschutz durch Wälder zu fördern. Die Geschäftsführerin der Station, Dr. Britta Linnemann, stellte die Maßnahmen des Projektes vor und wies auf die Übereinstimmung mit der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus hin. Sie war sich Weihbischof Dr. Stefan Zekorn einig, dass man „für das gemeinsame Haus“ zusammen viel mehr erreichen kann.

Am 13. September startete in Flensburg der ökumenische Klimapilgerweg „Geht doch!“, der über mehrere Etappen durch das Münsterland führt und am 27. November beim Klimagipfel in Paris endet. Der Pilgerweg nach Paris verbindet spirituelle Besinnung mit politischem Engagement. Er trägt dazu bei, dass sich die Kirchen und der Naturschutz durch das gemeinsame Ziel, dem Erhalt der Schöpfung, zusammenfinden.

Neue Davert Depesche+ über alte Bäume

30.09.2015

Alte Bäume und alte Wälder stehen im Zentrum der Herbstausgabe. Sie faszinieren uns – ob es nun die hohle Linde auf dem Dorfplatz ist oder die knorrige Eiche auf dem Bauernhof. Wirklich alte Wälder mit mehreren hundert Jahre alten Bäumen sind eine Seltenheit, die an sie gebundenen Arten sind selten und gefährdet. Daher wollen wir im Projekt „Fit für den Klimawandel“ Inseln von alten Bäumen im Wald entwickeln.

Wir stellen die Fördermöglichkeiten für Waldbesitzer vor, erläutern die besondere Bedeutung der Eichen, wie auch den Stress, unter dem sie heutzutage stehen. Darüber hinaus porträtieren wir den größten heimischen Käfer und lassen einen ausgewiesenen Kenner der Materie zu Wort kommen.

Die „Wald-Depesche“ liegt an zahlreichen Stellen im Süden von Münster aus und ist kostenlos. Online kann sie hier heruntergeladen werden. Viel Spaß beim Lesen!

Wälder im Klimawandel – letzter Freitagsspaziergang 2015

25.09.2015 um 17:30 Uhr

Entdecken Sie die Wälder im Süden von Münster! In der Davert und den umliegenden Gebieten werden Maßnahmen durchgeführt, um die Wälder „Fit für den Klimawandel“ zu machen. Auf der Exkursion werden Sie umfassend über diese Maßnahmen und die ökologischen Zusammenhänge in den Wäldern informiert. Mit der Veranstaltung endet die Reihe von waldkundlichen Spaziergängen für 2015. Im kommenden Jahr werden wieder ähnliche Spaziergänge angeboten.

25. September 2015, 17.30 – 19.30 Uhr. Treffpunkt: Haus Heidhorn, Westfalenstraße 490 in Münster-Hiltrup. Teilnahme kostenfrei. Weitere Informationen bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland, Tel. 02501-9719433, E-Mail: wald@nabu-station.de.

Wälder im Klimawandel – Freitagsspaziergang auf Haus Heidhorn

28.08.2015 um 17:30 Uhr

Entdecken Sie die Wälder im Süden von Münster! In der Davert und den umliegenden Gebieten werden Maßnahmen durchgeführt, um die Wälder „Fit für den Klimawandel“ zu machen. Auf der Exkursion werden Sie umfassend über diese Maßnahmen und die ökologischen Zusammenhänge in den Wäldern informiert.

28. August 2015, 17.30 – 19.30 Uhr. Treffpunkt: Haus Heidhorn, Westfalenstraße 490 in Münster-Hiltrup. Teilnahme kostenfrei. Weitere Informationen bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland, Tel. 02501-9719433, E-Mail: wald@nabu-station.de.

Landtagsabgeordnete besucht „Klimawald“

Annette Watermann-Krass MdL hat dem Projekt „Fit für den Klimawandel“ einen Besuch abgestattet. Auf der Radtour am 28. Juli 2015 im Rahmen des Sommerprogramms der SPD Sendenhorst wurde die NABU-Naturschutzstation angesteuert – die tapferen Radler ließen sich dabei nicht von stürmischen Windböen abschrecken.

Auf dem Hinweg gab es bereits erste Einblicke in die sandig-trockenen Wälder der Hohen Ward. Nach einer Pause mit selbstgebackenem Kuchen stellte Michael Elmer das Projekt anhand praktischer Beispiele im Wald vor. „Dass der Klimawandel bei uns  Folgen hat, kann man hier nicht nur sehen. Man kann auch praktisch nachvollziehen, was man dagegen unternehmen kann und muss – und zwar nicht nur hier in diesem Projekt“, sagte Watermann-Krass, die auch forstpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion ist. Die Exkursionsgruppe fand die einzelnen Punkte der Tour sehr spannend: einen Baum mit „Bestandsgarantie“ für die Ewigkeit, eine Waldkinderstube und einen riesigen Wurzelballen.

Wälder im Klimawandel – Freitagsspaziergang auf Haus Heidhorn

24.07.2015 um 17:30 Uhr

Entdecken Sie die Wälder im Süden von Münster! In der Davert und den umliegenden Gebieten werden Maßnahmen durchgeführt, um die Wälder „Fit für den Klimawandel“ zu machen. Auf der Exkursion werden Sie umfassend über diese Maßnahmen und die ökologischen Zusammenhänge in den Wäldern informiert.

24. Juli 2015, 17.30 – 19.30 Uhr. Treffpunkt: Haus Heidhorn, Westfalenstraße 490 in Münster-Hiltrup. Teilnahme kostenfrei. Weitere Informationen bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland, Tel. 02501-9719433, E-Mail: wald@nabu-station.de.

Neue Davert Depesche+ mit Zipfelfalter und Pompernickel

26.06.2015

In der Sommerausgabe wird das dritte große Waldgebiet im Süden von Münster vorgestellt: die Davert selbst. Lange Zeit war sie unwirtliches Sumpfland, so dass sie erst im 19. Jahrhundert intensiver besiedelt und bewirtschaftet wurde. Wir stellen die Feuchtwälder der Davert mit ihrer besonderen Geschichte vor und haben einen ausgewiesenen Experten zu ihrer Bedeutung befragt. In den Feuchtwäldern ist ein „Chamäleon“ zu Hause, das andernorts selten geworden ist.

Die „Wald-Depesche“ liegt an zahlreichen Stellen im Süden von Münster aus und ist kostenlos. Online kann sie hier heruntergeladen werden. Viel Spaß beim Lesen!

Wälder im Klimawandel – Freitagsspaziergang auf Haus Heidhorn

26.06.2015 um 17:30 Uhr

Entdecken Sie die Wälder im Süden von Münster! In der Davert und den umliegenden Gebieten werden Maßnahmen durchgeführt, um die Wälder „Fit für den Klimawandel“ zu machen. Auf der Exkursion werden Sie umfassend über diese Maßnahmen und die ökologischen Zusammenhänge in den Wäldern informiert.

26. Juni 2015, 17.30 – 19.30 Uhr. Treffpunkt: Haus Heidhorn, Westfalenstraße 490 in Münster-Hiltrup. Teilnahme kostenfrei. Weitere Informationen bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland, Tel. 02501-9719433, E-Mail: wald@nabu-station.de.

Specht-Experten in der Davert

Vom 5.-7. Juni trafen sich 50 Specht-Experten aus Deutschland und der Schweiz zu ihrer Jahrestagung in Davensberg. Thema ihrer Tagung war „Spechthöhlen als wichtige Schlüsselrequisiten der Artenvielfalt im Wald“. Michael Elmer stellte die Davert mit ihren Spechtarten vor und führte die Tagungsteilnehmer zusammen mit Aline Reinhard sowie mit Klaus Paschke vom Regionalforstamt Münsterland durch ausgesuchte Wälder.
Die Bedeutung von Spechthöhlen für die Spechte selbst und auch für die Nachnutzer der Höhlen wurde in zahlreichen Vorträgen und auf der Exkursion in die Davert diskutiert. Dort gibt es eine landesweit bedeutsame Population von über 100 Brutpaaren des Mittelspechtes. Er ist auf alte, grobborkige Baumbestände und Totholz angewiesen und gilt als Charakterart eichenreicher Laubwälder. Das Projekt „Fit für den Klimawandel“ soll diesen Lebensraum fördern und damit auch seine Bewohner schützen.
Die Fachgruppe Spechte der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft organisierte die Veranstaltung zusammen mit der NABU-Naturschutzstation Münsterland, der Fachgruppe Spechte der Deutschen Ornithologischen Gesellschaft, der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft, dem Landesverband NRW des NABU sowie der Vogelschutzwarte im Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW.

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