Neue Davert Depesche+ mit Zipfelfalter und Pompernickel

26.06.2015

In der Sommerausgabe wird das dritte große Waldgebiet im Süden von Münster vorgestellt: die Davert selbst. Lange Zeit war sie unwirtliches Sumpfland, so dass sie erst im 19. Jahrhundert intensiver besiedelt und bewirtschaftet wurde. Wir stellen die Feuchtwälder der Davert mit ihrer besonderen Geschichte vor und haben einen ausgewiesenen Experten zu ihrer Bedeutung befragt. In den Feuchtwäldern ist ein „Chamäleon“ zu Hause, das andernorts selten geworden ist.

Die „Wald-Depesche“ liegt an zahlreichen Stellen im Süden von Münster aus und ist kostenlos. Online kann sie hier heruntergeladen werden. Viel Spaß beim Lesen!

Wälder im Klimawandel – Freitagsspaziergang auf Haus Heidhorn

26.06.2015 um 17:30 Uhr

Entdecken Sie die Wälder im Süden von Münster! In der Davert und den umliegenden Gebieten werden Maßnahmen durchgeführt, um die Wälder „Fit für den Klimawandel“ zu machen. Auf der Exkursion werden Sie umfassend über diese Maßnahmen und die ökologischen Zusammenhänge in den Wäldern informiert.

26. Juni 2015, 17.30 – 19.30 Uhr. Treffpunkt: Haus Heidhorn, Westfalenstraße 490 in Münster-Hiltrup. Teilnahme kostenfrei. Weitere Informationen bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland, Tel. 02501-9719433, E-Mail: wald@nabu-station.de.

Specht-Experten in der Davert

Vom 5.-7. Juni trafen sich 50 Specht-Experten aus Deutschland und der Schweiz zu ihrer Jahrestagung in Davensberg. Thema ihrer Tagung war „Spechthöhlen als wichtige Schlüsselrequisiten der Artenvielfalt im Wald“. Michael Elmer stellte die Davert mit ihren Spechtarten vor und führte die Tagungsteilnehmer zusammen mit Aline Reinhard sowie mit Klaus Paschke vom Regionalforstamt Münsterland durch ausgesuchte Wälder.
Die Bedeutung von Spechthöhlen für die Spechte selbst und auch für die Nachnutzer der Höhlen wurde in zahlreichen Vorträgen und auf der Exkursion in die Davert diskutiert. Dort gibt es eine landesweit bedeutsame Population von über 100 Brutpaaren des Mittelspechtes. Er ist auf alte, grobborkige Baumbestände und Totholz angewiesen und gilt als Charakterart eichenreicher Laubwälder. Das Projekt „Fit für den Klimawandel“ soll diesen Lebensraum fördern und damit auch seine Bewohner schützen.
Die Fachgruppe Spechte der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft organisierte die Veranstaltung zusammen mit der NABU-Naturschutzstation Münsterland, der Fachgruppe Spechte der Deutschen Ornithologischen Gesellschaft, der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft, dem Landesverband NRW des NABU sowie der Vogelschutzwarte im Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW.

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