Fachtagung „Feuchtwälder im Klimawandel“

15.02.2018 um 10:00 Uhr

Im Süden von Münster werden seit 2014 Maßnahmen zur Anpassung von Feuchtwäldern an den Klimawandel umgesetzt – in Kombination mit umfangreicher Begleitforschung und zahlreichen Maßnahmen zum Transfer des Themas in die Öffentlichkeit. Zum Abschluss des Waldklimafonds-Projektes „Fit für den Klimawandel“ sollen die Ergebnisse im Rahmen einer Fachtagung vorgestellt und durch Beiträge externer Experten in den Gesamtkontext gestellt werden.

Forscher, Praktiker und Interessierte sind herzlich eingeladen, am 15./16. Februar 2018 über neue Erkenntnisse zu diskutieren und gemeinsam einen Ausblick auf die Zukunft der Eichenwälder zu werfen. Neben Vorträgen und Diskussionen sind Exkursionen in die Davert, die Hohe Ward und das Venner Moor vorgesehen.

Datum: 15./16. Februar 2018

Ort: Universität Münster, Institut für Landschaftsökologie, Heisenbergstraße 2, 48149 Münster

Veranstalter: NABU-Naturschutzstation Münsterland, Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen, Universität Münster, Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld

Teilnahmebeitrag: 20 € + 10 € (Abendessen)

Infos: NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V., Tel.: 02501-9719433, wald@nabu-station.de

 

Venner Moor – von Schwämmen, Edelweiß und Klimawandel

22.09.2017 um 17.30 - 19.30 Uhr Uhr

Am Freitag, den 22. September 2017 findet ab 17.30 Uhr ein zweistündiger Spaziergang zu Naturschutz- und Klimaschutz-Maßnahmen im Venner Moor statt.

Im Venner Moor wurde noch bis in die 60er Jahre Torf abgebaut. Schon in den 70er Jahren sind vom Forstamt die ersten Gräben angestaut worden, so dass sich das Moor in einigen Bereichen wieder regenerieren konnte. Das Moorwachstum ist allerdings mit einem durchschnittlichen Zuwachs von einem Millimeter pro Jahr eine langwierige Angelegenheit. Heute steht das Gebiet unter europäischem Schutz, ist Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten. Weil immer noch zu viel Wasser unkontrolliert das Gebiet verlässt, befinden sich diese Lebensräume allerdings in einem schlechten Zustand und sollen daher gezielt gefördert werden. Auf dem Spaziergang werden die Geschichte und die heutige Situation des Moores vorgestellt – und die Maßnahmen, die es fit für den Klimawandel machen sollen.

Moore sind nicht nur wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere, sondern liefern auch wichtige ökologische Leistungen für den Menschen. Sie sorgen beispielsweise für die Speicherung und Reinigung von Wasser und reduzieren Überflutungs-Gefahren. Zudem spielen sie eine wichtige Rolle für die Minderung der Auswirkungen des Klimawandels, da sie bedeutende Kohlenstoff-Speicher sind: Moore speichern weltweit zweimal so viel Kohlenstoff wie Wälder. Durch Entwässerung und Abbau des Torfes wird der Kohlenstoff allerdings freigesetzt und stellt so eine bedeutende Quelle für die Treibhausgas-Emissionen dar. Umso wichtiger ist der Schutz dieser wertvollen Feuchtgebiete.

Der Spaziergang wird von Kerstin Wittjen (Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld), Michael Elmer (NABU-Naturschutzstation Münsterland) und Tim-Martin Wertebach (Uni Münster) geleitet. Die Teilnahme ist kostenlos; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist der Parkplatz am Dortmund-Ems-Kanal. Bitte an festes Schuhwerk denken!

Freitagsspaziergang „Fit für den Klimawandel“

25.08.2017 um 17:30 Uhr

Die Wälder im Süden von Münster werden seit 2014 „Fit für den Klimawandel“ gemacht. Kommen Sie mit auf einen Spaziergang durch die Hohe Ward und lassen Sie sich die bereits durchgeführten Maßnahmen zur Anpassung unserer Wälder zeigen. Vom schonenden Waldumbau mit dem Pferd über verschlossene Gräben bis hin zu Schwarzspechthöhlen und Altholzinseln gibt es eine Menge zu entdecken.

25. August 2017, 17.30 – 19.30 Uhr. Treffpunkt: Haus Heidhorn, Westfalenstraße 490 in Münster-Hiltrup. Teilnahme kostenfrei. Weitere Informationen bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland, Tel. 02501-9719433, E-Mail: wald@nabu-station.de.

Natur pur in Teppes Viertel – Spaziergang im Wolbecker Tiergarten

28.07.2017 um 17.30-19.30 Uhr
Naturwaldzelle Teppes Viertel
Naturwaldzelle Teppes Viertel (Foto: Wilfried Gerharz)

Der Wolbecker Tiergarten hat eine außergewöhnliche Geschichte. Er ist einer der ältesten Wälder im Münsterland, war Jagdgebiet des Fürstbischofs, ist heute Staatswald. Hauptziel des Spaziergangs ist ein Waldstück, das seit über 100 Jahren weder Axt noch Säge kennt. Dabei sehen wir uralte Eichen und ungewöhnliches Totholz – wertvoller Lebensraum für unzählige Tiere, Pflanzen und Pilze.

28. Juli 2016, 17.30 – 19.30 Uhr, Treffpunkt: Tiergarten (Parkplatz an der Alverskirchener Straße, Haltestelle „Im Bilskamp“). Teilnahme kostenfrei. Informationen unter 02501-9719433 oder wald@nabu-station.de.

Freitagsspaziergang „Fit für den Klimawandel“

28.04.2017 um 17:30 Uhr

Die Wälder im Süden von Münster werden seit 2014 „Fit für den Klimawandel“ gemacht. Kommen Sie mit auf einen Spaziergang durch die Hohe Ward und lassen Sie sich die bereits durchgeführten Maßnahmen zur Anpassung unserer Wälder zeigen. Vom schonenden Waldumbau mit dem Pferd über verschlossene Gräben bis hin zu Schwarzspechthöhlen und Altholzinseln gibt es eine Menge zu entdecken.

23. Juni 2017, 17.30 – 19.30 Uhr. Treffpunkt: Haus Heidhorn, Westfalenstraße 490 in Münster-Hiltrup. Teilnahme kostenfrei. Weitere Informationen bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland, Tel. 02501-9719433, E-Mail: wald@nabu-station.de.

Freitagsspaziergang in die Hohe Ward am 19. Mai

19.05.2017 um 17.30 - 19.30 Uhr

Zu einem waldkundlichen Spaziergang in die Hohe Ward lädt die NABU-Naturschutzstation Münsterland ein am kommenden Freitag, den 19. Mai, von 17.30 – 19.30 Uhr. Die Landschaftsökologen Michael Elmer und Anuschka Tecker stellen die dortigen Wälder und ihre Bewohner vor. Treffpunkt ist Haus Heidhorn, Westfalenstraße 490 in Münster-Hiltrup. Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wohnt in der Hohen Ward: der Trauerschnäpper (Foto: Tom Dove)

Auf dem mächtigen Münsterländer Kiessandzug liegt die Hohe Ward – größtenteils aus Sand gebaut. Dadurch ist sie im Zentrum weitgehend trocken, an ihren Rändern gibt es jedoch auch sumpfige Wälder und Wiesen. Wir machen einen Streifzug durch die Wälder aus Eichen, Buchen, Kiefern und Birken, gehen über die alte Münsteraner Landwehr und in das Trinkwasser-Schutzgebiet. Wir entdecken die typischen Pflanzen und beobachten Vögel und Insekten auf ihrem Weg durch den Wald.

Für das Münsterland sind zukünftig im Sommerhalbjahr länger anhaltende Trockenperioden zu erwarten. Wälder auf bislang feuchten Standorten würden dadurch phasenweise deutlich trockeneren Bedingungen ausgesetzt werden. Ziel des Projektes „Fit für den Klimawandel“ ist es daher, Maßnahmen zur Anpassung der feuchten Wälder im Süden von Münster an Klimaveränderungen umzusetzen. Auf dem Spaziergang werden die ökologischen Zusammenhänge in den Wäldern erläutert und Maßnahmen vorgestellt, die unsere Wälder fit für den Klimawandel machen sollen.

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