Freitagsspaziergang in die Hohe Ward am 19. Mai

Zu einem waldkundlichen Spaziergang in die Hohe Ward lädt die NABU-Naturschutzstation Münsterland ein am kommenden Freitag, den 19. Mai, von 17.30 – 19.30 Uhr. Die Landschaftsökologen Michael Elmer und Anuschka Tecker stellen die dortigen Wälder und ihre Bewohner vor. Treffpunkt ist Haus Heidhorn, Westfalenstraße 490 in Münster-Hiltrup. Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wohnt in der Hohen Ward: der Trauerschnäpper (Foto: Tom Dove)

Auf dem mächtigen Münsterländer Kiessandzug liegt die Hohe Ward – größtenteils aus Sand gebaut. Dadurch ist sie im Zentrum weitgehend trocken, an ihren Rändern gibt es jedoch auch sumpfige Wälder und Wiesen. Wir machen einen Streifzug durch die Wälder aus Eichen, Buchen, Kiefern und Birken, gehen über die alte Münsteraner Landwehr und in das Trinkwasser-Schutzgebiet. Wir entdecken die typischen Pflanzen und beobachten Vögel und Insekten auf ihrem Weg durch den Wald.

Für das Münsterland sind zukünftig im Sommerhalbjahr länger anhaltende Trockenperioden zu erwarten. Wälder auf bislang feuchten Standorten würden dadurch phasenweise deutlich trockeneren Bedingungen ausgesetzt werden. Ziel des Projektes „Fit für den Klimawandel“ ist es daher, Maßnahmen zur Anpassung der feuchten Wälder im Süden von Münster an Klimaveränderungen umzusetzen. Auf dem Spaziergang werden die ökologischen Zusammenhänge in den Wäldern erläutert und Maßnahmen vorgestellt, die unsere Wälder fit für den Klimawandel machen sollen.

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